Schnelles Wachstum

In der Mitte des 19. Jahrhunderts zählte Emmen noch keine 3.000 Einwohner. In dieser Zeit kam die Torfgewinnung in den Hochmoorgebieten richtig in Gang. Sie zog Arbeiter von nah und fern an. Im kultivierten Moor entstanden neue Dörfer. Die Zahl der Einwohner stieg rasch auf 20.000. In der Blütezeit (Anfang des 20. Jahrhunderts) gab es etwa 40.000 Einwohner. In den Dreißiger Jahren war die Torfgewinnung aller-dings zum größten Teil zu Ende. Armut und Arbeitslosig-keit waren die Folgen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden dank der schnellen Industrialisierung des Kernes Emmen neue Arbeitsplätze geschaffen. Und wieder stieg die Zahl der Einwohner explosiv. Emmen wuchs zu einem modernen, städtischen Versorgungskern mit schönen Wohnvierteln am Rande der Wälder. Das Sonderstädtebaukonzept lenkte international die Aufmerksamkeit auf sich und verschaffte Emmen das Prädikat offene, grüne Stadt.
Mehrere kleine Dörfer in der unmittelbaren Umgebung sind inzwischen Viertel der Stadt Emmen geworden, wie Noord- und Zuidbarge, Westenesch, Weerdinge und Barger-Oosterveld. Die jüngeren Wohnviertel der Stadt sind: Emmermeer, Angelslo, Emmerhout, Bargeres und Rietlanden.

